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Slackline – Fast wie Seiltanz, nur ohne Kostüm

Posted by on Jun 6, 2011 in Slackline, Trends | 4 comments

Slackline – Fast wie Seiltanz, nur ohne Kostüm

Sitzt man in diesen Sommertagen gemütlich im Park, fallen einem zwischen lauter Bäumen rumhampelnde Leute auf – Slackline ist der neue Sommertrend in Deutschland.  Es sieht einfacher aus, als es im Endeffekt wirklich ist. Für Slackline braucht man eine Menge Konzentration, Koordination und vor allem Balance.

Die Slackline besteht aus elastischem Material, dadurch dehnt sich die Line permanent und man muss ständig aktiv sein Körpergleichgewicht ausbalancieren. Daher ist Slackline auch eine ideale Trainingsmöglichkeit für Sportarten, bei denen ein extremes Gleichgewichtsgefühl Voraussetzung ist (unser Deutsches Snowboard-Team zum Beispiel trainiert ebenfalls durch diese Sportart ihr Körpergefühl).

Entwickelt hat sich Slackline in den 80er Jahren im amerikanischen Yosemite-Nationalpark. Dort haben Kletterer an Regen- und Ruhetagen ihr Equipment dazu genutzt, um auf den Seilen, aber auch auf Absperrungen etc. zu balancieren. Von dort aus gelang der Sport in die einzelnen Camps, war aber nur in einem kleinen Kreis bekannt und konnte sich nicht wirklich durchsetzen. Es brauchte über 20 Jahre bis Slackline sich über den Kletterkreis hinaus verbreitete. Im neuen Jahrtausend angekommen, gewinnt der ausgefallene Sport immer mehr an Beachtung. Gerade die Kombination von Balance, Koordination, Ausdauer und extremer Konzentration machen Slackline so interessant.

Mittlerweile gibt es auch einen neuen Weltrekordhalter, den es zu schlagen gilt. Michael Aschaber überquerte auf der 2,5 cm breiten Slackline mit 85 Metern die Salzburger Red Bull Arena in schwindelerregender Höhe von 29 Metern. Damit schlug der 27-jährige Tiroler den existierenden Rekord von 65 Metern mit unglaublichen 20 Metern mehr auf der Line.

 

 

 

 

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