Zumindest behauptet das eine Vielzahl von Leuten. Die Gründe sind unterschiedlich (und manchmal auch sehr kreativ), aber ein „Ich kann das mit meinen Idealen nicht vereinbaren“ oder ein „Ich spiele doch nicht aus purer Lust an der Freude Krieg“ hört man recht oft. Ist ja alles schön und gut, aber wenn man sich einmal ernsthaft mit der Sportart auseinandersetzt, wird schnell klar, dass es in keinster Weise solch einen Ansatz gibt.
Paintball war in Deutschland vor nicht allzu langer Zeit eine typische Trendsportart, wie sie über die Jahre kommen und gehen. Jedoch wurde daraus in extrem kurzer Zeit ein ernstzunehmender Sport.
Paintball entstand eigentlich durch „Das Kind im Manne“. In den 70er Jahren nutzten amerikanische Land- und Forstwirte die Markierer (ja, man nennt sie nicht Knarre!), um ihr Vieh bzw. Bäume zu markieren. Und was passierte – Huch, da hab ich dich wohl AUS VERSEHEN markiert. Statt Flora und Fauna zu kennzeichnen spielte man gegeneinander.
Rasch entwickelten sich Regeln und Strategien und bereits 1988 folge mit der IPPA, der International Paintball Player Association, die erste Non-Profit Organisation, deren Augenmerk auf Förderung und Weiterentwicklung, aber auch auf der Einführung von Sicherheitsrichtlinien lag.
Doch bis Paintball vom amerikanischen Wald in die deutschen Gefilde kam, brauchte es seine Zeit, genauso wie die Entwicklung zum heutigen Teamsport.
In der großen, weiten Welt angekommen, boomt dieser Markt: Ein Jahresumsatz von mehr als 600 Millionen Dollar in der Paintball Industrie sprechen da wohl für sich. Mittlerweile wurde bei uns die Deutsche Paintball Liga gegründet, bei der sich 2011 300 (!) Mannschaften registriert haben, das entspricht mehr als 2.500 aktiven Sportlern.
Doch der Sport ist nicht nur was für Aktive – immer häufiger wird Paintball im Rahmen von Firmenausflügen oder –Events genutzt und auch Erlebnisfirmen wie Jochen Schweizer kommen um den Teamsport nicht herum.
Eine Liste vieler Paintball Spielfelder findet ihr hier:





